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Unter die Haut – Mikrochips

Mikrochips am/im Körper sind ein Zukunftstrend mit vielen (denkbar positiven wie negativen) Einsatzmöglichkeiten (der in kleinem Umfang bereits Realität geworden ist) ...

So könnte beispielsweise das Internet der Dinge (Internet of Things) – wie Focus online berichtet – in ein paar Jahren zum "Internet of Us" werden, weil wir mittels Mikrochip unter der Haut zum Teil des vernetzten Alltags werden: Geräte entsperren, bargeldlos bezahlen, (Gesundheits-)Daten speichern, Identität ausweisen oder wie NDR.de von der Cebit berichtete: Schlösser vom "schlauen Haus" öffnen. Die Reichweite des Chips sei "sehr klein, was ein Vorteil ist, damit nicht Daten ohne mein Wissen abgesaugt werden können", erklärt Welt.de. Dazu kann man ein Handy benutzen. Auch ferngesteuert werden könne man durch den Chip nicht. Geotracking (Bewegungsprofil) sei jedoch möglich, und in Bezug auf die Arbeitswelt wird vorausschauend angemerkt, es brauche "klare Regeln, was der Arbeitgeber wann von einem Mitarbeitenden über einen Körper-Chip erfahren dürfe". Überwachung nennt man so etwas im Klartext.
Datenschutz? Natürlich ein Problem. Daten sind das digitale Gold. Man muss kein Science-Fiction-Leser sein, um sich auszumalen, in welche Abhängigkeiten, Einschränkungen der Freiheit und Gefahren sich Chip-Träger womöglich begeben – freiwillig, "gezwungenermaßen" oder irgendwann gesetzlich vorgeschrieben(?).

tg