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Tarot und Astrologie als Hilfen im Alltag

Viele Menschen kennen Tarotkarten oder Astrologie, doch nicht jeder glaubt an ihre hilfreichen Kräfte. Laut einer Studie des Allensbach Instituts für Demoskopie glauben die meisten Befragten im Bereich der Esoterik am ehesten an die positive Wirkung von Meditation und Yoga ...

Nicht selten wirken diese beiden Entspannungstechniken als Einstieg in eine völlig neue Welt.

Auch Astrologie und Horoskopen gegenüber sind die meisten Menschen recht aufgeschlossen. Mit Bachblüten-, Aroma- und Farbtherapie wollen sich jeweils nur 10 bis 20 Prozent der Befragten zukünftig beschäftigen. Aber auch Tarotkarten bieten spannende Möglichkeiten sich selbst zu entdecken. Laut einer Studie von TNS Infratest Sozialforschung haben die meisten Befragten (78 Prozent) zumindest schon einmal von Tarot gehört, knapp zwölf Prozent haben bereits Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt.

Dabei ist es allerdings nicht für jeden einfach, die gezogenen Karten richtig zu deuten. Für das erste Mal sollten sich Neugierige deshalb in die Hände erfahrener Kartenleser begeben.

Astrologie – abstrakt, aber hilfreich

Im Vergleich zum Tarot arbeitet die Astrologie mit noch abstrakteren Symbolen. Sie entstand bereits deutlich früher als das Legen von Karten, das erst mit der Renaissance aufkam. Ähnlich wie im Tarot, gibt es aber auch in der Astrologie die vier Elemente Feuer, Luft, Erde und Wasser. Tarotkarten wiederum lassen sich astrologischen Symbolen wie Planeten und Tierkreiszeichen zuordnen. Es gibt also deutliche Überschneidungen bei Tarot und Astrologie. Um herauszufinden welche Art der spirituellen Beratung für einen selbst das Beste ist, sollten sich Interessierte bereits im Vorhinein informieren. Online finden sich verschiedene Webseiten zum Thema, und Astrologielexika wie helfen dabei, Klarheit über die Begrifflichkeiten zu erlangen. Wichtig ist zudem, dass einem der gewählte Berater direkt sympatisch ist, und man ihm genügend Vertrauen entgegen bringt, denn nur so kann man sich aufeinander einlassen und dem Ratsuchenden auch wirklich geholfen werden.

Was steckt hinter Tarot?

Ein Set Tarotkarten besteht aus 78 Karten, unterteilt in 22 große und 56 kleine sogenannte Arkana. Der Begriff "Arkana" stammt von dem lateinischen Wort "Arcanum" ab und bedeutet "Geheimnis". Es steht somit für die ungelösten Geheimnisse eines jeden Menschen. Es gibt mehrere hundert verschiedene Decks, die alle ein wenig anders gestaltet sind. Sie unterscheiden sich aber nicht nur durch ihre künstlerische Gestaltung, sondern auch durch ihre kulturellen, esoterischen, spirituellen oder philosophischen Systeme. So müssen Interessierte mit der Zeit ihre persönlichen Vorlieben entdecken. "Philosophisch" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass im Legen der Tarot-Karten lediglich ein projektiv-assoziatives Verfahren als Spiegel innerer und äußerer Prozesse gesehen wird. Auf esoterisch-spiritueller Ebene glaubten Carl Gustav Jung und seine Anhänger an das gleichzeitige Auftreten zweier Ereignisse, die in einem inhaltlich sinnvollen, aber nicht kausalen Zusammenhang zueinander stehen – etwa die Ereignisse im eigenen Leben und das durch die Legung gezeigte Ergebnis.

lb