Zeitenwende / Themen / Neues Denken / Spirituelles Denken: Entdeckung des astrologischen Selbsts

Spirituelles Denken: Entdeckung des astrologischen Selbsts

Der richtungssuchende Blick zu den Sternen ist so alt, wie die Menschheit selbst: Schon vor Christi Geburt untersuchten ägyptische Gelehrte die Konstellationen der Gestirne am Himmelszelt ...

Nach der Idee "Wie oben, so unten" stand dabei der Zusammenhang zwischen den Positionen und Bewegungen von Planeten und Sternen, irdischen Ereignissen und dem Schicksal der Menschen im Fokus.

Obwohl die Kunst des Sternlesens auf diese lange Tradition zurück reicht, bemühen wir die Sterne bei Zukunftsfragen heute immer seltener. Im Taumel zwischen industriellem Fortschritt und wissenschaftlicher Aufklärung zählt in unserer Gesellschaft Wissen heute oft mehr als Glauben: Die Welt, sie ist entzaubert ...

Hat Astrologie noch Zukunft?

... und wir sind mitten drin. Doch während viele Menschen sich dem Strom hingeben und den Zugang zum spirituellen Denken langsam verlieren, sollten wir unseren Geist offen halten und eine Brücke zwischen Wissen und Glauben schaffen. Die Astrologie bietet dafür eine gute Grundlage: Neben ihrem wissenschaftlichen Aspekt gilt das Sternlesen seit frühester Zeit vor allem als Amt von höchster religiöser Spiritualität. Über die letzten Jahrhunderte befragte der Mensch die Sterne also nicht nur nach seiner Zukunft, sondern vor allem nach der göttlichen oder übersinnlichen Ursache verschiedener Ereignisse.

Obwohl sich die westliche Astrologie heute von diesen spirituellen Erklärungsmustern mehr und mehr distanziert, basiert ihre Suche nach empirischen Beweisen für die Verbindung zwischen astrologischem und irdischem Geschehen nach wie vor auf dem Glauben an diesen Zusammenhang. Der spirituelle Glaube ist somit Grundlage der rationalen Wissenschaft. Übertragen auf die Wahrnehmungswelt des Menschen heißt das: Der Glaube an übernatürliche Verbindungen und zukunftsweisende Sternbilder formt unseren rationalen Alltag bis heute und sollte auch im aufgeklärten 21. Jahrhundert erhalten bleiben.

Astrologie für jedermann

In der Auseinandersetzung mit Sternbildern, Horoskopen und Co. fragen sich viele Astrologie-Neulinge zu Beginn: Wie schaffe ich überhaupt den Zugang zu dieser "spirituellen Wissenschaft"? Sicherlich sind verschiedene Bücher zum Thema ein guter Einstieg. Wie man die Lektüre auswählt und generell Sterne liest, erschließt sich den meisten jedoch nur langsam. Gerade beim ersten Blick in die eigene Zukunft hilft es daher, ein erfahrenes Auge zu Rate zu ziehen. Dazu muss man heute längst nicht mehr umständlich in den Gelben Seiten blättern. Zuverlässige und seriöse Ansprechpartner gibt es jetzt auch online: Auf Astrologie-Portalen widmen sich Experten und Lebensberater individuell allen Fragen und bieten neben dem Blick in die eigenen Sterne spirituelle Unterstützung in jeder Lebenslage.

Für den eigenen Einstieg eignen sich zusätzlich Astrologie-Kurse für Anfänger. Dort wird man von Fachkräften an die Themen Sternbilder und Gestirnkonstellationen herangeführt, ohne im Literatursumpf verloren zu gehen. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auf der Webseite des deutschen Astrologenverbandes.

lb