Zeitenwende / Themen / Neues Denken / Negative Gedanken aus dem Kopf verbannen

Negative Gedanken aus dem Kopf verbannen

Wer positiv denkt, lebt glücklicher – klingt einleuchtend, ist aber häufig nicht so leicht umzusetzen. Einige Gedanken und Erinnerungen wollen uns einfach nicht loslassen und können uns schlussendlich sogar krank machen. Sie loszuwerden, ist nicht immer einfach, aber zum Glück auch nicht unmöglich ...

Häufig ist uns gar nicht bewusst, wie sehr uns negative Gedanken im Griff haben: Stress auf der Arbeit, familiäre Sorgen, finanzielle Schwierigkeiten und ein Berg an Verpflichtungen, der einfach nicht kleiner wird. Nicht selten machen uns außerdem Fehlentscheidungen oder Erlebnisse in der Vergangenheit nach wie vor zu schaffen. Wir grübeln und sorgen uns und schaden damit nicht nur unserem mentalen, sondern auch unserem körperlichen Wohlbefinden. In Studien konnte bereits nachgewiesen werden, dass bis zu zwei Drittel aller Krankheiten auf seelische Probleme zurückzuführen sind.

Handeln

Wer dazu neigt, sich seinen negativen Gedanken hinzugeben, sollte unverzüglich handeln. Je nach Art der Gedanken klappt das durch unterschiedliche Herangehensweisen. Ihnen macht das Thema Finanzen Sorgen? Dann sollten Sie Ihre Ausgabe genau prüfen und schauen, wo Sie im Alltag sparen können. Das kann der Energieanbieter sein, der zu viel kostet oder eine Versicherung, die man im Grunde gar nicht (mehr) braucht. Was Kleidung angeht, muss es beispielsweise auch nicht unbedingt das teure Designerstück aus der aktuellen Kollektion sein. Bei yoox.de findet man Designerkleidung aus vergangenen Kollektionen, etwa von der Marke Dsquared2, die zeitlos schön und mindestens genauso edel ist wie ihre aktuellen Pendants. Auch beim Einkauf von Lebensmitteln kann man ohne Bedenken auf die jeweiligen Hausmarke der Supermärkte als günstigere Alternative zurückgreifen.

Trainieren

Schwieriger verhält es sich mit Gedanken, die sich völlig unserer Kontrolle entziehen – beispielsweise an Ereignisse, die in der Vergangenheit liegen und dementsprechend nicht mehr zu ändern sind. Diese sollte man schlichtweg durch positive Gefühle ersetzen. Jeder Mensch verfügt über ein Zentrum für positive Gedanken und Gefühle, das man gezielt trainieren kann, so die Forschung. Es kann bereits ausreichen, wenn Sie sich morgens nach dem Aufstehen drei bis vier Minuten lang Zeit nehmen und gezielt über drei Ereignisse nachdenken, auf die Sie sich freuen. Das kann das bevorstehende Abendessen mit der besten Freundin sein, ein neuer Film, den man sich mit dem Partner zusammen ansieht oder einfach nur ein heißes Bad. Zusätzlich können Sie abends drei Dinge aufschreiben, die am Tag ungewöhnlich, schön oder besser waren, als man erwartet hatte. Bereits nach einigen Tagen werden Sie eine Verbesserung Ihres Gemütszustands feststellen können.

Umdenken

Wenn es um negative Gedanken geht, ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, dass man selbst der Schöpfer seiner Gedanken ist und am Ende bestimmt – und nicht die Gedanken einen selbst. Zudem sollte man sich stets bewusst machen: Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Man darf der geschlossenen nur nicht allzu lange hinterherschauen – sonst übersieht man die andere, geöffnete, die für eine neue Chance steht, nur allzu leicht.

sk