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Meditation – das Tor zur inneren Welt

Wir leben heute in einer Welt, in der es scheinbar nur noch darauf ankommt, möglichst erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen, um sich alle möglichen materiellen Wünsche erfüllen zu können. Im Trubel des Alltags setzen wir Prioritäten und vergessen dabei oft das Wesentliche – uns SELBST!

Nur in der Begegnung mit uns selbst können wir an unsere wahren Bedürfnisse, aber auch an unsere Ressourcen gelangen.

Meditation ist die Konzentration auf unsere Mitte. Ob ich im Gehen, Stehen oder Sitzen meditiere, ob zu Hause auf dem Kissen oder in der freien Natur – einzig wichtig daran ist das innere "Zur-Ruhe-kommen".

Wer mit dem Meditieren erst beginnt, wird anfangs einem Schwall von Gedanken gegenüberstehen, die scheinbar unaufhörlich in seinem Kopf umherkreisen. Mit wachsender Übung jedoch gelingt es immer schneller, die Gedanken einfach vorüberziehen zu lassen, bis man schließlich in einen seligen Zustand inneren Friedens gelangt.

So einfach, wie es hier klingt, ist es oftmals aber nicht. Glücklicherweise gibt es jedoch zahlreiche "Hilfsmittel", die uns das Hinübergleiten in diesen Zustand angenehmer Leere erleichtern. Dazu zählen u.a. bestimmte Atemtechniken, Musik, Mantras sowie angeleitete Meditationen verschiedenster Art.

Bei der Meditation verändert sich messbar die Schwingung der Gehirnwellen. So verlangsamen sich die Schwingungen des Gehirns im "Alltagszustand" von 13-21 Hz (Beta-Wellen) auf 8-12 Hz (Alpha-Zustand – entspricht leichterer Entspannung) bis hin zum Theta-Zustand (3-8 Hz) während tiefer Entspannung bzw. Meditation.

Daher eignet sich die Meditation auch vorzüglich, um im Alpha-Zustand "Probleme" zu behandeln. Auf das Wesentliche fokussiert, wird durch den zugelassenen Schmerz die Stelle bewusst, wo der "Stachel" sitzt. Dieses Bewusstwerden und die eigene Absicht ermöglichen dann die (Selbst-)Heilung und damit die Auflösung des Themas.

Das tägliche Meditieren ist für mich zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil meines Lebens geworden. Mit seiner Hilfe schöpfe ich neue Kraft und habe Gelegenheit, für alles zu danken, was mir begegnet. Göttlicher Frieden wird so jeden Tag erlebbar.

Elke Kuboschek, HP (Psych.), Extertal