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Liebe heilt

Manchmal sind wir so weit weg von uns selbst, haben uns so sehr in unseren Mustern und Programmen verloren, dass wir alleine nicht weiterkommen ...

Manchmal ist unsere Angst und Verwirrung so groß,
dass wir Unterstützung brauchen,
um den Anschluss an unsere Lebendigkeit
und unsere Weiterentwicklung wiederzufinden.

Eine gute therapeutische Beziehung bietet einen Raum
in dem wir genauso sein können wie wir sind,
in dem wir uns wahr- und angenommen fühlen
mit all der Verwirrung, mit allen Gedanken und Gefühlen,
die sich gerade zeigen wollen.

Durch die Zugewandtheit eines/r guten Therapeuten/in
erleben wir, dass wir mit allem was uns momentan ausmacht
ein liebenswerter Mensch sind.

Wir entspannen uns ein wenig mehr mit uns und unserer Situation
und hierdurch werden innere Einsichten und ein besseres
Selbst-Verständnis möglich.

Eine gute therapeutische Beziehung ist
immer zuallererst eine Liebesbeziehung.
Natürlich eine methodisch, zeitlich und finanziell strukturierte,
aber immer zuerst eine Liebesbeziehung.

Denn die Liebe ist das, was die Heilung ermöglicht,
da unsere psychischen Wunden und Bedürfnisse
nichts anderes sind als das Fehlen von Liebe.

Die Strukturen dienen der therapeutischen Effizienz,
denn natürlich geht es darum,
mit Hilfe der Liebeskraft des Therapeuten
die eigenen Liebeskräfte zu entdecken
und für Heilung und Entwicklung fließen zu lassen.

Dieses Endecken und Entfalten unseres Liebespotentials
halte ich für den eigentlich tiefen Sinn unseres Lebens.

Vandan Ulf Münkemüller, HP (Psych.), Bielefeld