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„Isisenergie“ – Massage als hohe Kunst betrachtet

Martina Schoemaker besitzt heilende Hände, so ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. Mit Intuition und Wissen erreicht die Massagetherapeutin aus Porta Westfalica tiefgreifende Veränderungen – wenn die Klientin / der Klient es zulässt ...

Ein Erfahrungsbericht: Als Fernsehjournalist verhalte ich mich gegenüber Heilern schon aus Berufsgründen kritisch – zu oft bietet Esoterik Spielraum für bloße Behauptungen. Meine Haltung änderte sich, als ich Martina Schoemaker kennenlernte. Sie massierte auf einer Messe Probanden den Schmerz aus dem Leib, auf sehr unspektakuläre Weise, mehr forschend als selbstgewiss, ohne große Show. Dadurch wirkte sie seriös, und ich beschloss, sie in ihrer Praxis aufzusuchen. Ich litt an Verspannungen in der Schulter.

Meine Schmerzen spiegelten ein ungelöstes Problem, erklärt mir die Therapeutin. Sie empfiehlt eine Lichtbahnen-Heilung. Lichtbahnen sind feinstoffliche Kanäle, in denen sich Energie aus dem Kosmos, Prana oder Chi, im Körper verteilt. Wird der Energiefluss durch negative Emotionen blockiert, stellen sich Krankheiten ein. Mit einer Massage der Akupressur-Punkte am Körper kann sie das Gleichgewicht wieder herstellen.

Massage als Kunstform ... und eine Reise in die Vergangenheit

Für ihre Behandlung setzt Martina spezielle Düfte, Öle, Musik, Farben und Steine ein. Massage versteht sie als Kunstform, die alle Sinne anspricht. Das Wissen um die alten Techniken habe sie sich in Ägypten angeeignet, erzählt sie: "Eine Reise zu den Pyramiden war die Initiation. Ich spürte die Energie dort, die die alten Ägypter zum Heilen nutzten. Noch heute verbinde ich mich geistig mit dieser Isisenergie".

Auch ich fühle die Energie langsam. Martinas Hände dringen bis in die Tiefe der Muskulatur, Wohlgefühl breitet sich aus. Da stoppt sie: "Ich sehe Rauch über deiner linken Schulter, das deutet auf eine Besetzung mit Fremdenergie hin". Ganz deutlich erkennt sie das Phänomen mit ihrem Dritten Auge. Sie will die Besetzung auflösen ...

In meiner Schulter kribbelt es, dann ist es vorbei; ich bin erleichtert. Mein Verdacht: Die Besetzung, das war ein Freund, der seit Wochen tot ist. "Möglich, dass er dich als Helfer brauchte", meint die Therapeutin, "vielleicht konnte er sich nicht von der Erde lösen. Besetzungen müssen nicht negativ sein, Tote begleiten uns, aber sie rauben uns auch Energie".

Als ich mich gestärkt von der Liege erhebe, danke ich Martina. Meine Schmerzen klingen ab, und ich habe unerwartet eine Reise in meine Vergangenheit antreten dürfen. Ich bin gespannt auf ihre anderen Massagen.

Frank Remmert