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Stolpersteine in unserem Fluss

Wenn wir uns entspannen, können wir uns selbst leichter beobachten. Wir können unsere eigenen "Stolpersteine" betrachten, erkennen und sie liebevoll in unsere Arme nehmen ...

Erst dann können wir sie loslassen. Denn das Ablehnen ist es, was uns daran hindert, sie zu integrieren und als Teil von uns wahrzunehmen.

Wenn wir uns dauernd mit ihnen beschäftigen und versuchen, sie loszuwerden, halten wir sie umso fester, um sie zu kontrollieren. Denn wir empfinden sie als Feind. Dann sind wir so beschäftigt, sie zu bekämpfen und hindern uns wiederum selbst daran, uns zu entspannen. Doch nur in Entspannung haben wir Raum und Zeit zu lernen, unsere "Stolpersteine" in unserem Fluss nicht als störend zu empfinden, sondern als Hilfe, uns selber wahrzunehmen, uns zu erinnern, was wir sind, und das Fließen in uns zu spüren. Wenn wir die Steine liebevoll annehmen, sie als Teil von uns spüren, können wir sie loslassen und uns wieder erlauben zu fließen. Wir können sie in unserem Flussbett rund und glatt spülen und sie damit zu einem Teil unserer inneren Landschaft werden lassen. Und die Freiheit genießen, einfach und gelassen zu sein, was wir sind.

Alma Katrin Wagener