Loslassen

Loslassen, aber wie? Lass einfach los, entspann dich! Leicht gesagt. Loslassen gelingt mitunter auch für eine gewisse Zeit. Bis sich das Rad wieder dreht. In Beruf, Alltag, Beziehung ... Die Leistungsgesellschaft fordert ihren Tribut, wir sollen immer "dranbleiben", bloß nicht loslassen. Das Resultat: Angst, Druck, Mobbing, Stress führen zu Nervosität und Unsicherheit und häufig zu Lebenskrise und Erkrankung. Doch wie schaffen wir es, das richtige Maß für uns zu finden, ohne ganz "auszusteigen"? Dranbleiben und loslassen? Wie halten wir Körper, Geist und Seele möglichst dauerhaft im Einklang? Wie beugen wir Burn-out, Depression, innerer Unruhe, ständiger Unzufriedenheit, Existenzängsten, (körperlichen) Erkrankungen vor? Was können wir tun, wenn wir nicht mehr (allein) zur Ruhe kommen? Loslassen geschieht "innen" und wir müssen uns (meistens) bewusst entscheiden, dass wir loslassen wollen. Wenn unser Blick nur auf das Außen gerichtet ist, darauf, alles zu regeln, zu kontrollieren, zu funktionieren und nicht den Anschluss zu verpassen, geraten wir schnell in eine "Endlosschleife", die unser gesamtes System unter Dauerstress setzt. Denn Stress wirkt sich ganzheitlich aus. Loslassen beginnt (meistens) im Innern. Loslassen bewirkt im besten Fall, dass Körper, Geist und Seele entspannen und wir das richtige (Augen-)Maß für die Dinge finden, die zu tun ... und zu lassen sind. 

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Buchtipps

Norris, Gunnila: Schenk dir Stille

Alltag, Berufsleben, die äußere Welt mit ihren Reizen und Veränderungen stellen hohe Anforderungen an uns. Wir sollen stets flexibel, erreichbar, belastbar sein. Dabei bleiben wir selbst häufig "auf der Strecke" und können schlecht abschalten, loslassen, entspannen. Aber wir sehnen uns nach Stille – und fürchten uns doch gleichzeitig davor ...

Emet, Joseph: Buddhas kleines Buch vom Schlaf

Schlafstörungen sind sehr verbreitet in unserer hektischen Welt. Die Überreizung unseres gesamten Systems ist an der Tagesordnung, so dass in der Nacht keine Ruhe in uns einkehren kann. Das kleine handliche Buch, das Joseph Emet, ein kanadischer Schüler von Thich Nhat Hanh verfasst hat, deckt die Probleme von Schlaflosigkeit deutlich auf und warum auch irgendwann Schlaftabletten nicht mehr helfen ... 

Loslassen

Loslassen ist in aller Munde. Loslassen wird gepriesen und gepredigt als der Schlüssel zum Glück, als die Lösung aller Probleme. Es gibt inzwischen ganze Bücher übers Loslassen und therapeutische Methoden, die sich nur mit dem Loslassen beschäftigen. Man könnte auf den Gedanken kommen, dass Loslassen eine komplizierte Sache ist ...

The Work von Byron Katie – Alltags-Stress loslassen

Vielleicht kennen Sie das auch: Sie ärgern sich über einen anderen Menschen oder über eine Situation, die Ihnen das Leben schwer macht ...

Stolpersteine in unserem Fluss

Wenn wir uns entspannen, können wir uns selbst leichter beobachten. Wir können unsere eigenen "Stolpersteine" betrachten, erkennen und sie liebevoll in unsere Arme nehmen ...

Hingabe

Allein daheim
in dieser Welt ...

Vitametik® – Entspannung für Körper und Seele

Die Vitametik® versteht sich als ganzheitliche Methode zur Entspannung der Wirbelsäule, der Muskulatur und des Nervensystems ...

Mit Gefühlen entspannen

"Ich bin voll im Stress." Meine Freundin stöhnt und lässt sich in den Sessel fallen. "Mein Nacken ist verspannt, ich hab Kopfweh. Dann ist da noch das blöde Beziehungsproblem – ich fühle mich voll ungeliebt und außerdem bin ich zu dick und sollte endlich eine Diät machen ..."

Schlafen – ein hohes Gut

Es ist eine Zeit des Loslassens, des so sein könnens (nicht nur dürfen), wie man ist. Doch wir wissen, gemessen an anderen Zuständen, sehr wenig über den Schlaf ...

Lass mal, das ist gerade so spannend

Entspannung im 21. Jahrhundert scheint vollkommen konträr zu sein. Da schaut man sich Actionfilme oder Krimis an oder hat gerade einen guten Lauf auf der Playstation – wieder mal Gegner aus dem Weg geräumt – und das hält man wahrhaftig für Entspannung. Weit gefehlt ...

Taketina – Präsenz und Entspannung durch Rhythmus

Die heilsame Kraft von Musik und Rhythmus, die positiven Auswirkungen von Tanz und Gesang auf unser Wohlbefinden sind allgemein bekannt. Musik spricht alle Ebenen im Gehirn an und stellt eine Balance her zwischen Verstand und Emotion, Planung und Intuition, Kontrolle und Loslassen, Chaos und Ordnung ...

Loslassen ist der Schlüssel

Das grundlegende Prinzip des Lebens
ist das Pulsieren. Überall lässt sich
beobachten, wie das Leben sich zwischen
zwei gegensätzlichen Polen hin und
her bewegt, wie es schwingt und vibriert ...

Atem ist Bewegung, Fließen, Strömen ...

... und immer wieder Loslassen. Wir können es an uns selbst beobachten, wie selten wir den Atemraum unseres Körpers ganz ausfüllen. Oft bleibt der Atem flach, seltsam „leblos“. Doch Leben in seiner ganzen Fülle bedeutet, das Leben wirklich zu nehmen, es im besten Sinne in sich hineinzunehmen und wieder herauszulassen ...

Ganzheitliche Massage

Berührung ist ein grundlegendes Bedürfnis und kommt heutzutage leider allzu oft durch unsere Lebensweise zu kurz. Das Auto oder andere Personen erhalten manchmal mehr Zuwendung als der Mensch selbst ...

Meditation – das Tor zur inneren Welt

Wir leben heute in einer Welt, in der es scheinbar nur noch darauf ankommt, möglichst erfolgreich zu sein und Geld zu verdienen, um sich alle möglichen materiellen Wünsche erfüllen zu können. Im Trubel des Alltags setzen wir Prioritäten und vergessen dabei oft das Wesentliche – uns SELBST!

Lachyoga nach Dr. Madan Kataria

Lachyoga wurde 1995 in Indien von dem Allgemeinmediziner Dr. Madan Kataria und seiner Frau Madhuri entwickelt und basiert auf der wissenschaftlich bewiesenen Tatsache, dass der Körper nicht zwischen echtem und gespieltem Lachen unterscheiden kann ...

Gib dir keine Mühe …

Streng dich nicht an, lass es dir einfach gut gehen,
lass es dir einfach so gut wie möglich gehen
mit all dem was das Leben dir bietet
und mit all dem was das Leben in dir auslöst ...

Kein Ziel, keinen Plan ...?

Menschen auf dem spirituellen Weg möchten gern loslassen, im Hier und Jetzt leben. Wenn dies gelingt, fühlt es sich meistens gut an oder zumindest "entspannt". Mitunter kommt dann von weniger spirituellen Mitmenschen die rhetorische Frage: "Aber du musst doch ein Ziel haben ... irgendetwas für die Zukunft planen ...?!"