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Höre auf deinen Körper, er erzählt dir alles ...

Nur ist uns leider meist die Fähigkeit abhanden gekommen, unseren Körper wirklich zu verstehen. Da kommt man auf die Idee, Schokolade zu essen, weil man Hunger auf Süßes verspürt – absolut falsch verstanden ...

Da geht man in kühlere Räume, weil einem auf einmal sehr warm wird – meist auch falsch verstanden und man lutscht einen Pfefferminz, weil man merkt, man hat Mundgeruch – Sie wissen schon was kommt: wieder falsch verstanden.

Nur ist uns leider meist die Fähigkeit abhanden gekommen, unseren Körper wirklich zu verstehen. Da kommt man auf die Idee, Schokolade zu essen, weil man Hunger auf Süßes verspürt – absolut falsch verstanden. Da geht man in kühlere Räume, weil einem auf einmal sehr warm wird – meist auch falsch verstanden und man lutscht einen Pfefferminz, weil man merkt, man hat Mundgeruch – Sie wissen schon was kommt: wieder falsch verstanden ...

Unser Körper gibt uns feine Signale, damit er das bekommt, was er braucht und wir geben ihm das, was wir meinen, das er braucht.

Beginnen müssen wir in unserem Körperbewusstsein vor Jahrtausenden, denn dort entstand das „Programm“ für unsere Körperbedürfnisse. Unser Verstand, der heute diese Bedürfnisse befriedigen will, hat sein Wissen aber erst seit ein paar Jahrzehnten und da sind wir bei der Ursache für viele Missverständnisse: Körper und Geist leben in unterschiedlichen Zeiten und sprechen deshalb vollkommen unterschiedliche Sprachen. Es ist, als ob Sie einem Tier in ganzen Sätzen erklären wollen, was es tun soll. Es schaut sie freundlich an, tut aber im Endeffekt nichts, weil es Sie nicht verstanden hat. Andererseits meldet das Tier sein Bedürfnis mit Gebärden oder Lauten an und der Mensch, der sein Tier liebt, hat mit der Zeit gelernt, was das Tier möchte, wenn es dies oder das tut, weil das Tier sofort zeigt, ob der Mensch es verstanden hat oder nicht.

Bei unserem Körper ist das schon schwieriger. Er zeigt meist nicht unmittelbar, dass man ihn falsch verstanden hat – außer vielleicht bei Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten –, er reagiert so verzögert, dass man gar nicht mehr zuordnen kann, wann man ihn vielleicht falsch verstanden hat. Nicht zu vergessen die Ignoranten, die wider besseres Wissen vieles tun, was ihrem Körper nicht zuträglich ist – und sich trotzdem dann gelegentlich wundern, warum der Körper im wahrsten Sinne des Wortes irgendwann streikt und fast gar nichts mehr geht.

Die Sprache des Körpers verstehen

Ein Mittler zwischen Körper und Geist kann oft ein Heilpraktiker sein. Heilpraktiker haben es sich zur höchsten Aufgabe gemacht, Körper, Geist und Seele bei ihren Untersuchungen und Behandlungen zu beachten und einzubeziehen. Dort werden Ihnen manchmal „komische“ Fragen gestellt und Sie wundern sich, was das wohl mit Ihrem Befinden zu tun haben soll – aber das ist das, was dem Körperbewusstsein das Verständnis gibt, um die Sprache des Körpers zu verstehen.

Kristina König, Heilpraktikerin, Bielefeld