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Auf den eigenen Körper hören – für mehr Gesundheit und Selbstakzeptanz

Viele Menschen behandeln ihren Körper wie einen Tempel, den es zu hegen und pflegen gilt. Schließlich tragen seine Gesundheit und seine Fitness maßgeblich zum psychischen Wohlbefinden bei. Und angesichts der vielfältigen Belastungen lässt sich gar nicht hoch genug schätzen, was der menschliche Körper tagtäglich leistet. Trotzdem sind gerade Frauen oft sehr unzufrieden mit ihrem Körper – sie fühlen sich in ihrer Haut nur selten rundum wohl. Sie sehen vor allem die vielen "Makel" und Abweichungen von gängigen Schönheitsnormen und vergessen dabei, dass gesund zu sein die eigentliche Aufgabe unseres Körpers ist. Doch wie kann man lernen, seinen Körper zu lieben und ihm genau das zu geben, was er braucht?

Übung macht den Meister

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen: Um Selbstakzeptanz zu lernen, braucht man Übung und Geduld. Denkmuster, die sich über Jahrzehnte verfestigt haben, verschwinden nicht einfach innerhalb einiger Wochen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise, jeden Tag fünf Dinge aufzuschreiben, die man an sich mag. Nach einiger Zeit werden die positiven Gedanken im Gehirn präsenter sein als die negativen. Viele tendieren dazu, sich vor sich selbst zu verstecken – sie sollten jedoch genau das Gegenteil tun. Regelmäßig in den Spiegel zu schauen, kann sehr hilfreich sein. Dabei erkennt man nämlich, dass der eigene Körper nicht nur Makel hat, sondern seine ganz eigene Schönheit besitzt.

Signale des Körpers wahrnehmen und verstehen

Auch Meditation und Achtsamkeit im Alltag können dabei helfen, den Anspruch an das Erscheinungsbild des eigenen Körpers herunterzuschrauben. Geht man achtsam durchs Leben, lernt man mit der Zeit, auf die Signale seines Körpers zu hören. Braucht er mehr Schlaf? Fehlen ihm bestimmte Nährstoffe? Ist die Muskulatur unterfordert und ist es daher Zeit für einen Spaziergang oder eine Yoga-Session? Der Körper teilt uns nämlich mit, was er benötigt und was nicht – wir müssen nur wieder lernen, seine Signale zu verstehen. In unserem schnelllebigen Alltag haben jedoch viele keine Zeit dafür. Gibt man dem Körper aber das, was er braucht – nicht mehr und nicht weniger –, beginnt man nach einer Weile, sich wohler zu fühlen.

Sei nicht so hart zu dir selbst

Bedürfnissen nachzugeben bedeutet auch, sich ab und an etwas zu gönnen. Durch das Angebot von Onlineshops zu stöbern zum Beispiel, und neue Damenkleider zu kaufen, in denen man sich richtig wohlfühlt. Oder endlich mal wieder ein gutes Buch zu lesen. Wir nehmen uns einfach zu wenig Zeit für uns selbst und geben zu selten dem nach, wonach uns wirklich ist. Es gibt beispielsweise keine unpassende Kleidung für bestimmte Figurtypen – jeder sollte einfach tragen, worauf er Lust hat. Letztlich zählt nur, wie wir uns darin fühlen. Wer das verstanden hat, fühlt sich einfach wohler in seiner Haut.

sk