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Homöopathie in Kenia

Seit 2004 lernen traditionelle Hebammen und seit 2009 auch traditionelle Heiler in Lamu, Kenia, die klassische Homöopathie. Für die ehrenamtlich tätigen Homöopathen von Homöopathen ohne Grenzen (HoG) eine besondere Herausforderung ...

"Homöopathen ohne Grenzen e.V." ist eine humanitäre, gemeinnützige Organisation, unabhängig von politischen und religiösen Ideologien.

Hebammen in Kenia

Die Ausbildung beginnen 33 Hebammen im Alter von 25 bis 85 Jahren. 80% der Hebammen sind Analphabetinnen. Es wird ein Lehrsystem mit Bildern und Sprechgesängen entwickelt. Sketche der Arzneimittelbilder werden mit großer Heiterkeit vorgetragen.

Schnell lernen die Hebammen, unter der Geburt bei heftigen Blutungen Arnika, Secale, Phosphor und China zu differenzieren. Inzwischen gehören 27 homöopathische Arzneien mit ihren bewährten Indikationen zu ihrem Arzneischatz.

Die Hebammen kommen aus Lamu Stadt und der ländlichen Umgebung. Sie sind in den Dörfern oft die einzigen Ansprechpartner für die medizinische Versorgung. (Die Menschen sind arm, Wege zum nächsten Krankenhaus weit und manchmal nicht bezahlbar).

Ledum bei Schlangenbissen und Verletzungen durch giftige Fische machte die Fischer und Heiler aufmerksam. Wunden durch den giftigen 'Stingfish', die einen Fischer für eine Woche unter entsetzlichen Schmerzen von seiner Arbeit abhalten, sind mit Ledum nach einem Tag vergessen.

2009 begann in Lamu eine Grundausbildung mit 20 Heilern, Hebammen, Apothekern u.a.

Hebammen in Kenia

3- bis 4-mal im Jahr unterrichten Homöopathen von HoG und in Zukunft auch einheimische Homöopathinnen die wissbegierigen Schüler. Im April 2011 wurde die erste Prüfung mit Erfolg bestanden.

Spendenkonto:
Homöopathen ohne Grenzen e.V.
Kto: 879 030 0211
BLZ: 251 205 10
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck: Kenia Hilfe

Mehr Infos auf: www.homoeopathenohnegrenzen.de

Christa Ehrlich, Heilpraktikerin, Bielefeld