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Homöopathie – Die Kunst des Wesentlichen

Alle Richtungen der klassischen Homöopathie versuchen, das individuell Charakteristische des konkreten Menschen und seiner Krankheitsgeschichte zu erkennen. D.h., den wesentlichen Punkt zu finden, der die Krankheit verstehbar, behandelbar und (hoffentlich) heilbar macht ...

Es gibt nun sehr verschiedene Wege, dieses Wesentliche des individuellen Krankheitsprozesses zu bestimmen und aufzufinden (mit viel Streit, welches denn nun "die richtige" klassische Homöopathie sei ...)

Ich habe in fast 20 Jahren Praxis die Kinesiologie als fruchtbare Ergänzung erfahren, zum Wesentlichen des Patienten zu kommen. Mit dieser Methode kann ich in einen Dialog mit dem Unterbewusstsein der Patienten (bzw. mit meinem eigenen) treten. Dadurch bekomme ich wertvolle Informationen, die vom Patienten kaum oder gar nicht gewusst und mitgeteilt werden können.

Grundsätzlich können wichtig sein:

• frühere Krankheiten, die nur scheinbar vollständig ausheilten oder medikamentös unterdrückt wurden,
• akute oder langandauernde Belastungen aus dem Lebensalltag,
• körperliche oder seelische Verletzungen, schwere Kindheitserlebnisse, vorgeburtliche Belastungen,
• krankmachende Glaubenssätze,
• Verstrickungen mit Eltern oder anderen Angehörigen (= die Ebene der Familienaufstellungen),
• karmische Erfahrungen oder Bindungen aus früheren Leben, die auch heute noch in der Seele wirksam sind.

Die Krankheit mit ihren Wurzeln in den o.g. Bereichen bildet für mich den sogenannten Aktuell Wesentlichen Symptomenkomplex. Hierfür teste ich dann das passende homöopathische Mittel aus – allerdings eines ganz neuer Art: aus verschiedenen Bestandteilen konstruiere ich eigens für diesen Patienten ein neues Einzelmittel. Hierfür kommt theoretisch alles und jedes in Betracht: alle chemischen Elemente, Pflanzen, Tiere, Naturphänomene, Todesarten, Kriege, Musik, Elemente aus Mathematik, Geometrie, Physik, Astrologie usw. – alles hat seine spezifische Eigenfrequenz, die im Einzelfall die ähnlichste Frequenz (das Simillimum) zum Aktuell Wesentlichen Symptomenkomplex sein kann. Zur Herstellung solcher Mittel legen die Patienten einen Zettel mit der Zusammenstellung + Angabe der Potenz unter ein Glas Wasser – und (so unglaublich das auch klingen mag) das Wasser nimmt die Bedeutung des Geschriebenen auf. Und wirkt wie die homöopathische Arznei, die auf dem Zettel beschrieben ist – das ist unzählige Male erprobt. (Obwohl auch mich nach Jahren der Erfahrung immer noch ungläubiges Staunen überfällt ... Mein großer Dank gilt Dr. Masaru Emoto, vielleicht kennen Sie seine wunderschönen Wasserkristallbilder?)

Ralf Jürgens, Heilpraktiker, Meditationsbegleiter, Bünde