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Stress, die beliebteste Krankheit der Deutschen

Schneller, besser, mehr schaffen, sich von alltäglichen Aufgaben des Lebens stressen zu lassen, ist beinahe unumgänglich. Wer gefragt sein will, der hat Stress und das ist per se auch gar nicht negativ. Ganz im Gegenteil, Stress ermöglicht eine Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit ...

Das Gefühl, an Belastungsgrenzen zu gehen, kann den ein oder anderen durchaus beflügeln, doch ist dieses Gefühl mit Vorsicht zu genießen. Wer dauerhaft über seine Belastungsgrenzen hinausgeht, lässt sich schnell von seinem Stress beherrschen. Dann nicht länger nur in beruflicher Hinsicht, sondern auch in weiteren Lebensbereichen.

Distress ist negativer Stress

In Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die sich zu viel Druck und Stress machen und daran erkranken. Die Weltgesundheitsorganisation erklärt negativen Stress zum größten Gesundheitsrisiko unserer Zeit. Symptome chronischer und anderer Erkrankungen wirken sich dabei sehr unterschiedlich aus. Erkrankungen von Rückenschmerzen über Tinnitus, Schlafstörungen, Depressionen, Burn-out-Syndrom bis hin zum Herzinfarkt können oftmals auf Stress zurückgeführt werden. Doch ist nicht jeder Stress negativ behaftet. Es ist zwischen Distress und Eustress zu differenzieren.

Eustress ist positiver Stress

Ohne Stress und Druck gäbe es keinen Erfolg, weder beruflich noch privat. Eustress wird als positiver Stress bezeichnet, weil er die Lebensgeister mobilisiert. Dieser Stress fordert uns heraus, fördert Stärken und macht uns insgesamt belastbarer. Solange die großten Herausforderungen freudige Gefühle entfachen, können sie auch über längere Zeit ertragen werden. Führt der Stress zum Erfolgserlebnis, wird er als besonders positiv empfunden. Eustress wird erst dann zum negativen Stress, wenn man sich psychisch oder körperlich überfordert fühlt.

Symptome und Stressbewältigung

Die Symptome von positivem und negativem Stress ähneln sich. Kurzfristiger Stress äußert sich durch erhöhten Herzschlag und steigenden Blutdruck. Diesen kann man in bestimmten Stress-Situationen des Alltags erleben, wenn man unter Zeitdruck steht oder mit schwierigen Situationen konfrontiert wird. Es sind die gleichen Symptome, die man beispielsweise bei einem ersten Date verspührt. Anders gesagt setzt uns simple Nervosität unter Stress. Nervös ist man, wenn man das Gefühl hat, die Kontrolle über eine Situation zu verlieren, sich dabei aber nicht dauerhaftüberfordert fühlt. Der Grat zwischen positivem und negativem Stress ist daher sehr dünn, dennoch nicht zu unterschätzen.

Es ist durchaus ratsam, sich etwas genauer mit Stress-Symptomen auseinanderzusetzen, den Stress zu erkennen, richtig einzuordnen und ihn entsprechend zu bewältigen. Die Online-Apotheke Medipolis stellt dazu hilfreiche Ratgeber zur Stressbewältigung zur Verfügung. Meist lässt sich Stress ohne ärztliche Hilfe durch Entspannungsmethoden, Sport und die richtige Ernährung in den Griff bekommen.

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