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Schamanentrommel

Die Schamanen- oder auch Indianertrommel ist eine Rahmentrommel mit einem warmen, eher tiefen Ton und vielen singenden Obertönen ...

Weltweit wird sie von den Schamanen vieler Völker eingesetzt und oft mit Gesang und/oder Tanz begleitet. Sie ist eines der am meisten genutzten Hilfsmittel beim Arbeiten mit erweiterten Bewusstseinszuständen (Trancen).

Wenn die Trommel mit 240 – 300 Schlägen pro Minute gespielt wird, können wir über das Resonanzprinzip Zustände wie in einer Hypnose erreichen. Dabei öffnen sich Türen ins Unbewusste und wir können Antworten auf Fragen oder effektive Lösungen finden.

Deshalb eignet sich der sog. Schamanenschlag besonders gut für thematische Trance-Reisen wie z.B. Krafttiersuche, Reisen in die Oberwelt, Rückholung verlorener Seelenanteile oder Heil-Rituale.

Wird die Trommel jedoch im Herz-Metrum gespielt, so verändert sich ihre Wirkweise. Mit ihrem warmen, monotonen Ton erinnert sie an einen Herzschlag. Wir fühlen uns verbunden und spüren zeitgleich, dass wir Teil von etwas Größerem sind.

Manchmal reichen die Erinnerungen bis in die vorgeburtliche Zeit zurück – an den Herzschlag der Mutter. Hier besteht die Möglichkeit, Gefühle des Angenommenseins zu vertiefen oder Störungen aus dieser Zeit zu heilen.

Die große therapeutische Kraft des steten Trommelschlags liegt darin, dass er das Potential besitzt, zum wahren Selbst und zur Erfahrung bedingungsloser Liebe durchzudringen. Somit können Defizite im Selbst-Wert, Selbst-Gefühl und Selbst-Bewusstsein ausgeglichen werden. In dieser Absicht gespielt, vermag die Trommel alle negativen Erfahrungen wachzurütteln, aufzulösen und in Licht zu verwandeln.

Heide Güse, HP (Psych.), Hiddenhausen - Sundern