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Im Leben positiv nach vorne schauen

Es gibt Phasen im Leben, in denen man das Gefühl hat, dass einem alles zu viel wird. Stress im Beruf, private Sorgen und die daraus resultierende ständige Erschöpfung machen Psyche und Körper extrem zu schaffen. Doch gerade in solchen Lebensphasen ist es besonders wichtig, positiv zu bleiben und optimistisch in die Zukunft zu schauen ...

Eine positive Lebenseinstellung beginnt im Kopf: In der Glücksforschung heißt es sogar, dass 40 Prozent unseres Wohlbefindens direkt von uns selbst beeinflusst werden können und dass eine positive Einstellung auch der Gesundheit zugutekommt.

Optimismus – von jetzt auf gleich?

Eine grundlegend positive Lebenseinstellung erlangt man nicht über Nacht, doch man kann sie erlernen. Oftmals schleichen sich im Alltag und insbesondere vor wichtigen Entscheidungen Zweifel und Ängste ins Bewusstsein – doch nicht alles, was uns Sorgen bereitet, ist bereits unumstößlicher Fakt. Das Gehirn übermittelt uns nämlich oft die Informationen am deutlichsten, die zu unseren Erfahrungen und (negativen) Erwartungen passen und gewichtet diese stärker. Ist man also unzufrieden oder besorgt und es geschieht etwas Negatives, bleibt das meist besser im Gedächtnis hängen als positive Erlebnisse. Diese Mechanismen können jedoch erkannt und umgekehrt werden.

Wir können unserem Gehirn beibringen, aktiv unseren inneren Ängsten, Sorgen und Zweifeln entgegenzusteuern und dadurch unsere Erwartungen sozusagen neu zu programmieren. Damit das langfristig funktionieren kann, ist es wichtig, die neu erlernte, positive Denkweise immer wieder im Alltag anzuwenden und zu trainieren.

Das erledige ich im Schlaf

Wichtig für ein gutes Lebensgefühl ist insbesondere auch die Verfassung des Körpers. Stress, Schlafmangel und Bewegungsmangel wirken sich negativ auf die Stimmung aus. Ein gesunder Lebensstil und ausreichend Ruhe und Schlaf sind also genau so wichtig wie positives Denken. Mehr noch: Im Schlaf können sogar Probleme und emotionale Verstrickungen gelöst werden. Es ist nachgewiesen, dass wir nachts, besonders wenn wir Albträume haben, unbewusst an unseren Problemen arbeiten. Traumforscher Michael Schredl erklärt im Interview mit Stern.de, dass Träume uns lehren können, woher unsere Sorgen stammen und was sie mit unseren Stärken und Schwächen zu tun haben. Wer beispielsweise mehrmals den gleichen Traum hat, kann sich bei einer professionellen Traumdeutung beraten lassen und so seinen Ängsten auf den Grund gehen.

Auch ein spiritueller Blick in die Zukunft kann manchmal helfen, ein gedankliches Chaos zu entwirren. Hierbei können beispielsweise geschulte Wahrsager helfen, die online Hilfe bieten und Mut machen, positiv in die Zukunft zu blicken. So ist es möglich, gängige Muster zu durchbrechen und einen Ausweg zu finden, der vielleicht vorher schon im Unterbewusstsein verankert war.

Eine positive Lebenseinstellung kann man also auf mehrere Weisen erreichen. Es gibt dafür kein Universal-Konzept, das jeder problemlos anwenden kann. Man muss selbst herausfinden, was einem gut tut, und die eignen Bedürfnisse beachten: Dann erscheint auch die Zukunft gleich viel positiver.

sk