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Gesundes Leben hängt von der Qualität der Umwelt ab

Immer mehr Erkrankungen werden durch negative Umweltfaktoren verursacht. Dazu gehören beispielsweise Allergien, Belastungen der Atemwege und durch Stress ausgelöste Symptome. Doch die gute Nachricht ist, dass jeder Mensch einen Beitrag zur Reduzierung der Belastungen des Menschen durch die Umweltfaktoren leisten kann ...

Es sind die kleinen Maßnahmen, die in der Masse für eine erhebliche Entlastung der Umwelt und in der Folge für geringere Risiken für die menschliche Gesundheit sorgen. Das zeigt ein Blick in den deutschen Durchschnittshaushalt. Dort stehen noch immer zahlreiche Elektrogroßgeräte, die mehr Strom verbrauchen, als tatsächlich notwendig wäre. Dabei wird es den Kunden durch die Energieeffizienzklassen inzwischen einfach gemacht, seine Käufe umwelt- und kostenbewusst zu tätigen. Zwar gibt es solche Energieeffizienzklassen beispielsweise bei Druckern nicht, aber dort können interessierte Kunden auf die Zertifizierung mit dem Energy Star schauen. Jede noch so kleine Energieeinsparung schont nicht nur den Geldbeutel, sondern trägt auch zur Erhaltung einer gesunden Umwelt bei, denn die Umstellung auf die durchweg „grüne Energie“ ist längst nicht abgeschlossen. Noch immer wird in Deutschland Energie in Kohle-, Gas- und Ölkraftwerken erzeugt.

Risikofaktoren konsequent im ganzen Haus ausschalten!

Wer bei den Reinigungsmitteln oder beim Insektenschutz zur "chemischen Keule" greift, sollte sich nicht wundern, wenn sich die enthaltenen Stoffe als Kratzen im Hals oder als juckende und geschwollene Schleimhäute bemerkbar machen. Die gesundheitsfreundlichen Alternativen sind Reinigungsmittel mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Essig oder Zitrone. Beim Insektenschutz sollte zu mechanischen Hilfsmitteln gegriffen werden. Sogar die Feinstaubbelastung der Luft in der Wohnung und im Büro kann reduziert werden. Wer sich gerade einen neuen Laserdrucker kaufen möchte, sollte konsequent nur zu Modellen greifen, zu denen es Feinstaubfilter gibt. Im Übrigen gehört ein Laserdrucker nicht ins Schlafzimmer. Außerdem sollten die Drucker in Großraumbüros am besten in einem separaten Raum mit effizienter Belüftung platziert werden. Raucher sollten zumindest so viel Rücksicht nehmen, dass sie ihre Glimmstengel auf dem Balkon oder der Terrasse und nicht innerhalb der Wohnung genießen. Noch besser wäre freilich eine schnelle Rauchentwöhnung.

Müllberge sind eine ständig wachsende Gefahrenquelle!

Allein in den Ozeanen schwimmen bereits mehrere Millionen Tonnen Plastikmüll. Forscher der University of Georgia haben in einer Studie errechnet, dass allein im Jahr 2015 rund neun Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane wandern. Die Belastungen finden sich beispielsweise in Fischen, die später auf dem Speiseplan der Menschen landen. Wer so viel Müll wie möglich vermeidet, trägt zur Reduzierung der von diesen Fischen ausgehenden gesundheitlichen Gefahren bei. Statt der Einweg-Einkaufstüte sollten deshalb bevorzugt Einkaufskörbe, Klappboxen oder Stoffbeutel verwendet werden. Eine strikte Mülltrennung hilft dabei, dass sehr viele Rohstoffe gar nicht auf den Müllbergen oder im Ozean landen, sondern aufbereitet werden können. Rückgabesysteme für Elektrogeräte oder Druckerpatronen sind eine weitere gute Chance für den Umwelt- und Gesundheitsschutz. Hier lassen sich oftmals komplette Baugruppen weiterverwenden. Das Ergebnis sind beispielsweise Refill-Tintenpatronen oder Rebuilt-Toner, die dem Käufer noch dazu deutliche Kostenvorteile bringen.

Fazit: Wer aktiv etwas für die Umwelt tut, schont auch seine eigene Gesundheit.

az