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Dioxin und seine Ausleitung

Sind Sie wegen des Dioxin-Skandals beunruhigt? Oder schon vergessen? Sie sollten beunruhigt sein, wenn Sie aus gegebenem Anlass einmal darüber nachdenken, wie viele Umweltgifte Sie bereits im Körper akkumuliert haben ...

Bedenken Sie, dass Sie Stoffe, wie gerade Dioxin, schon seit Jahrzehnten über die Nahrung oder über Staub oder Kosmetika (!) regelmäßig aufnehmen. Bis in die 80er Jahre noch wurde Dioxin kaum beachtet. Damals waren die allgemeinen Belastungen um ein Vielfaches höher als heute. Um so wichtiger ist natürlich die aktuelle Diskussion um Grenzwerte.

Allerdings dürfen Sie den Dioxin-Skandal als Hinweis dafür werten, darüber nachzudenken, wie viele Umweltgifte Sie bereits in den letzten Jahrzehnten im Körper akkumuliert haben – und dass es Zeit wird, für deren Ausleitung zu sorgen.

Toxische Stoffe sind bei allen Zivilisationserkrankungen beteiligt. Vor allen Dingen bei Allergien, Autoimmun- und Tumorerkrankungen. Durch eine längerfristige Anhäufung verschiedener toxischer Schadstoffe, wie Schwermetalle, Umweltgifte oder andere Schadstoffe, kann sich eine Immunschwäche einstellen. Toxine aus der Umwelt behindern den Informationsaustausch der Zellen untereinander und ihre Reparaturfähigkeiten.

Der Begriff Dioxin ist für verschiedene chemische Substanzen in Gebrauch. Dioxin bezeichnet die Gruppe polychlorierter Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane (siehe z.B. bei Wikipedia). Sie gehören zu den giftigsten chlororganischen Verbindungen. Hauptsächlich wird Dioxin über die tierische Nahrung (Milchprodukte, Fleisch, Eier, Fisch) aufgenommen, es kommt jedoch auch in Pflegeprodukten (s.u.) vor.

Das Entlaubungsmittel Agent Orange, das im Vietnamkrieg eingesetzt wurde, gehört übrigens auch zur Gruppe der Dioxine.

Dioxin entsteht vorwiegend bei Verbrennungsprozessen (Müllverbrennung) von kohlenstoffhaltigen Substanzen in Verbindung mit Chlor oder Brom. In der Umwelt wird Dioxin kaum wieder abgebaut, und es ist über die ganze Welt verbreitet. Aufgrund ihrer Fettlöslichkeit lagern sich alle Umweltgifte, also auch Dioxin, dort an, wo hauptsächlich Fett in der Nahrung vorkommt, wie z.B. in fetten Fischen, Eigelb, Milchprodukten und fettem Fleisch.

Umweltgifte, wie z.B. Dioxin oder Schwermetalle, werden im menschlichen Körper im Fettgewebe, Bindegewebe, Organen und im zentralen Nervensystem gespeichert.

Durch die längerfristige Anhäufung und Belastung kommt es zu Immunschwäche, Hautveränderungen, Veränderung der Nervenbahnen, hormonellen Störungen, Stoffwechselerkrankungen und zahlreichen anderen chronischen Erkrankungen, da die Entgiftungsorgane des Körpers (Niere, Leber, Lunge, Haut) in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wenn Sie relativ schnell Übergewicht abbauen, werden die im Gewebe gespeicherten toxischen Stoffe massiv freigesetzt. Dies kann zu Vergiftungserscheinungen führen.

Daher ist vor allen Dingen bei Diäten zu beachten, dass gleichzeitig eine heilpraktisch begleitete Ausleitung von Giftstoffen durchgeführt wird.

In der Vergangenheit wurden auch immer wieder in Kosmetika Dioxine gefunden, hier vorwiegend durch den Inhaltsstoff Triclosan, der mit Dioxin verunreinigt war, und der z.B. in Zahncremes, Deos und Pickelpflastern eingesetzt wird. Vermeiden lässt sich eine zusätzliche Belastung, indem man auf konventionelle Produkte verzichtet und im Bereich der kontrollierten Naturkosmetik seine Pflegeprodukte kauft. Dies gilt ebenso für den Lebensmittelbereich.

In der Heilpraktikerpraxis von Traudel Wolf, Wunstorf, können Sie testen lassen, wie stark Sie mit Dioxin belastet sind und entsprechende Entgiftungs-und Ausleitmaßnahmen durchführen lassen.

Traudel Wolf, Heilpraktikerin, Neustadt