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Ausleitung und Entgiftung radioaktiver Stoffe

Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima fragen sich auch hierzulande die Menschen, inwieweit sie von den Auswirkungen durch Verstrahlung betroffen sind. Lebensmittel, die in Japan produziert werden, oder Fisch, der im Pazifik gefangen wird, können belastet sein ...

Zwar versichert die deutsche Fischereiindustrie, dass gefangene Fische aus der Gegend um Fukushima auf Strahlenbelastung hin gemessen werden, aber die Menschen hier sind verunsichert, ob das wirklich so engmaschig eingehalten wird. Außerdem wird Strontium von Plankton eingelagert und gelangt somit in die Nahrungskette von planktonfressenden Meerestieren.

Auch die Auswirkungen des Reaktorunglücks von Tschernobyl vor 25 Jahren sind durch die Halbwertszeit (das heißt, die Strahlung ist nach der Halbwertszeit erst halbiert) von Cäsium 137 und Strontium 90 ( ca. 28-30 Jahre) immer noch gegeben. Pilze und Wild aus den Gebieten, in denen die radioaktiven Isotope niedergingen, sind also noch belastet und können bei Einlagerung ins Knochenmark Leukämie auslösen.

Auch in Deutschland wurde bisher bei diversen Zwischenfällen radioaktives Material freigesetzt.

Jodtabletten einzunehmen ist nur sinnvoll in der Nähe eines akut betroffenen Reaktorunfallgebietes. Es gibt jedoch eine andere Substanz, für die durch Untersuchungen eine nachgewiesene Bindungskapazität von 98,4% bei Belastung mit Cäsium nachgewiesen wurde (Steimecke 2009). Dies ist Klinoptilolith, ein besonders verarbeitetes Vulkangestein. Zur Bindung und Ausleitung von Schwermetallen, Ammonium, Histamin und Schimmelpilzgiften ist dieser natürliche Mineralstoff durch seine hohe Aufnahmekapazität von Giftstoffen in der Lage, diese an sich zu binden und nebenwirkungsfrei auszuleiten. Dieses Produkt wurde schon 1984 nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl erfolgreich eingesetzt (Prof. Dr. Hecht, Dr. Hecht-Savoley, Gesundheit 2008).

Untersuchungen für Strontium sind geplant und lassen eine ähnlich hohe Bindungskapazität erwarten. Da eine Belastung mit freigesetzten radioaktiven Stoffen global nicht unumgänglich ist, kann man Schädigungen vorbeugen mit einem nebenwirkungsfreien Produkt, das vom Körper nicht verstoffwechselt wird.

Angesichts möglicher Gefahren ist es beruhigend zu wissen, dass es Möglichkeiten gibt, um präventiv und therapeutisch geeignete klinoptilolithhaltige Mittel einzusetzen.

Traudel Wolf, Heilpraktikerin, Neustadt