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WALKING IN YOUR SHOES

Die neue Methode WALKING IN YOUR SHOES fördert ein tieferes Verständnis im Coachingprozess. Im Coachingprozess geht es oft um komplexe Anliegen, bei denen verdeckte und unbewusste Faktoren eine Schlüsselrolle spielen ...

Mit Walking IN YOUR SHOES ist jetzt eine neue Methode in Deutschland eingeführt, die dem Familienaufstellen verwandt ist und in Coachingprozessen sehr wirkungsvoll angewendet werden kann.

Das Anliegen

Die Themen, die im Coaching mit WALKING IN YOUR SHOES bearbeitet und im Sinne einer guten Lösung transformiert werden können, sind vielfältig. Es kann sich um eine bestimmte belastende Situation handeln (privat oder beruflich), um ein Verhalten oder das Verhältnis zu einer Person.

Auch Themen wie mein beruflicher Erfolg, der persönliche „blinde Fleck“, Krankheiten, das „innere Kind“ und andere innere Persönlichkeitsanteile sind geeignet.

Den Körper als Hauptsensor einsetzen

Allein durch die Bewegung im Raum mit einem vorher vom Coachee benannten Anliegen bekommt der Walker im Bewegungsprozess Informationen, die so vorher nicht zur Verfügung standen, aber notwendig zur Lösung des Problems sind. Diese Informationen werden vom Walker körperlich-emotional erfasst und differenziert wahrgenommen.

Die Informationen erkennen und transformieren

Der Coach stellt Fragen zu den Wahrnehmungen: Wie fühlt es sich im Körper an? Schwerer oder leichter, wärmer oder kühler? Wo ist es angenehmer im Raum, wo unangenehmer? Der Coach beobachtet, ob es Unterschiede in der Art des Gehens gibt, ist es langsam oder schnell, kraftvoll und zielstrebig oder ängstlich und unsicher?

Zukunft oder Vergangenheit

Vorwärtige oder rückwärtige Bewegungen können in die Zukunft bzw. Vergangenheit führen, das Alter der Person kann sich ändern. Auffällige, schnelle, ruckhafte oder verdrehte Bewegungen deuten oft auf Verstrickungen und Belastungen hin.

Durch das einfühlsame Führen und Nachfragen des Coachs werden die Empfindungen, Gefühle und Bilder in Worte gefasst und für den Lösungsweg transformiert. In manchen Fällen kann es sehr effektiv sein, WALKING IN YOUR SHOES mit Elementen des Familienaufstellens zu kombinieren.

Coaching für Haustiere

Besonders spannend ist auch die Tatsache, dass für Tiere gegangen werden kann. Die wichtigen Informationen und Empfindungen des Tieres werden von dem gehenden Stellvertreter sehr konkret wahrgenommen und für den Besitzer gut nachvollziehbar benannt. So konnte schon manches „tierisches“ Problem gelöst werden.

WALKING IN YOUR SHOES wurde von dem Schauspieltrainer Joseph Culp und dem Psychiater und Therapeuten John Cogswell in den USA entwickelt. Ein erstes Buch über die Methodik ist im November 2010 im Windpferdverlag erschienen (Christian Assel: "Gehen heißt verstehen – WALKING IN YOUR SHOES").

Manfred Joppke, Coach, Systemischer Berater, Mediator, Hannover