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Laufen macht den Kopf frei und verbessert die Atmung

Unter all jenen, die Sport ausschließlich zu Gesundheitszwecken betreiben, entscheiden sich überdurchschnittlich viele fürs Laufen oder Walken. Denn beim Laufen gesundet der Geist durch eine erhöhte Sauerstoffzufuhr und weniger gedanklichen Input ...

"Mens sana in corpore sano"– ein gesunder Körper lebt in einem gesunden Geist. Wie oft wurde dieses berühmte Zitat schon bemüht, um sich und andere zum Sport zu motivieren. Obwohl jeder diesen Zusammenhang kennt, ist die Hemmschwelle groß, einfach damit anzufangen. Häufig nutzt man jede erdenkliche Ausrede, um die als unangenehm oder weniger wichtig empfundene Bewegung zu verschieben. Ein besonders beliebter Aufschubgrund ist das Fehlen von nötigem Zubehör, angemessener Kleidung oder von Geräten.

Laufen ist alternativlos

Beim Laufen ist der Körper mit einer monotonen, gänzlich unterbewusst ablaufenden Bewegung beschäftigt. Das ist ideal, um frei von äußeren Einflüssen seine Gedanken zu ordnen. Das Lauferlebnis kann deswegen noch bewusster wahrgenommen werden, wenn man barfuß unterwegs ist. Wer jedoch nicht ohne schützendes Schuhwerk laufen möchte, ohne auf das Gefühl des Barfußlaufens verzichten zu müssen, kann auf spezielle Laufschuhmodelle zurückgreifen. Zu den bekanntesten zählt der Nike Free, den man in verschiedenen Varianten z. B. bei Intersport erhält. Solche Barfußschuhe vermitteln trotz ihrer Robustheit ein leichtes Tragegefühl. Unabhängig von den ausgewählten Schuhen beeinflusst das Laufen in vielerlei Hinsicht die Gesundheit: Man atmet frische Luft ein, tankt im Sommer Sonne und bringt seinen Kreislauf in Schwung, unabhängig davon, wie schnell und mit welchem Ziel man läuft. Diese Kombination von Wohlfühlfaktoren findet man in fast keiner vergleichbaren Sportart. Einzig Schwimmer und Radfahrer bewegen sich ähnlich frei durch die Natur. Training ohne Geräte ist dagegen zwar als Schlagwort bereits in aller Munde, wird derzeit aber fast ausschließlich von ohnehin sportaffinen Menschen betrieben, die vor allem Muskelaufbau betreiben oder abnehmen wollen. Gleichzeitig fehlt die konditionelle Komponente – in den seltensten Fällen wird man dazu angehalten oder denkt selber daran, auf seine Atmung zu achten und den Vorgang bewusst ablaufen zu lassen.

Tipps zur bewussten Atmung beim Laufen

Wie atmet man nun also bewusst beim Laufen? Anfängern wird empfohlen, am Anfang zu beobachten, wie ihre Atmung abläuft und den Rhythmus dem Schrittrhythmus anzupassen. Die Bauchatmung sollte ergänzt werden um die Flankenatmung. Beim Einatmen sollten Bauch- und Schultermuskulatur nicht angespannt werden, damit sich die Bauchdecke und die Brust frei heben können und das Lungenvolumen so größer werden kann. Viele weitere Tipps zum Laufen bzw. Joggen finden sich auf der Seite richtig-joggen.net.

tm