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Aspekte Gottes im Selbstversuch

Ich sehe und verstehe uns Menschen als: "Aspekte Gottes im Selbstversuch." Unsere Seelen sind Fragmente des Göttlichen, das über sich selbst hinauswachsen will ...

Wir ziehen in unsere Körper
hinein, um Bereiche und
Räume zu erfahren und
zu erforschen, die nur mit
einem Körper erfahrbar sind.

Und hier geht es vor allem
um die Räume von Angst
und Bedürftigkeit, denn die
Seele in der All-Einheit
kennt keine Angst.

Wir sind die, die auszogen,
das Fürchten zu lernen.

Und um uns fürchten zu
können, müssen wir vergessen,
wer wir eigentlich sind.

Wir müssen vergessen, dass
wir als Seele untrennbar eins
in allem sind, wir müssen vergessen,
dass wir Licht sind,
denn nur dann können wir die
dunklen und angstvollen Räume
betreten und erforschen

Das Ego entwickelt sich als
Stellvertreter des seelischen
Bewusstseins, und wir glauben,
wir wären einsam, isoliert
und abgetrennt.

Aber Isolation ist Illusion,
und mit fortschreitender
seelischer Reife beginnen
wir uns zu erinnern, wer und
was wir in Wirklichkeit sind.

Und dann vergessen wir es
wieder und erinnern uns wieder
... und dann vergessen wir
wieder ... usw. ...

Bis irgendwann alles uns
Mögliche entdeckt und
erforscht und erfahren ist
und durch das vollkommene
Erinnern mit Liebe geflutet.

Und vielleicht sind
wir dann irgendwann in
unserem allerletzten Leben ...
und lösen uns zum letzten
Mal von einem menschlichen
Körper, um uns dann in völlig
neue, unbekannte Räume
hinein zu entwickeln.

So sehe ich das ... 

Vandan Ulf Münkemüller, HP (Psych.), Bielefeld