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Lovelook, James: Die Erde und ich

"Wir haben das Potenzial, in einem so großen Umfang Gutes oder Böses zu tun, dass davon nicht nur unsere unmittelbare Umgebung betroffen ist, sondern die ganze Welt ..."

Dieses schön gestaltete Buch vereint ökologische Vordenker wie Wissenschaftler, (Umwelt-)Forscher, Astronomen und Journalisten, die – nach einem Konzept von James Lovelock, dem Urheber der Gaia-Theorie – in 12 kurzen Artikeln fachübergreifend zu den Oberthemen "Gaia, die lebende Erde" und "Homo Sapiens und das Anthropozän" ihre Ansichten über die Zukunft der Menschheit "auf unserem geplagten, sich wandelnden Planeten zum Ausdruck bringen". Dabei geht der Blick vom Kleinen, "drinnen im Atom", bis zum Großen, "draußen im Weltall", wird die "Patientenakte der Erde" geöffnet, werden allgemeinverständlich Fragen nach freiem Willen und Verantwortung gestellt.

"Die Erde und ich" bietet – für junge und ältere Leserinnen und Leser – interessante Anregungen und Sichtweisen, die auch kritisch diskutiert werden sollten, wie etwa die Meinung des politischen Philosophen John Gray, Kernkraft, genetisch veränderte Lebensmittel und Urbanisierung seien unumgänglich für unser Überleben.

"Die Erde und ich" von James Lovelook et al., mit Illustrationen von Jack Hudson, Taschen Verlag, 168 Seiten.

tg