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Münk, Katharina: Westermann & Fräulein Gabriele

"Sie sah von der Form- und Farbgebung her seltsam elegant und zeitlos aus, massiv und graziös zugleich.Sehr solide. Unzerstörbar. An diesem Ort und in diesem Moment hatte sie etwas absolut Meditatives, fand Westermann ..."

IT- Vorstand Richard Westermann ist geschieden, hat einen vollen Terminkalender und Tinnitus – und verguckt sich in die Olympia-Schreibmaschine des verstorbenen Schriftstellers Höfer. Er will sie unbedingt haben, auf seinem Schreibtisch im Büro, als Provokation, als Ausdruck für seinen Humor. Doch der Erbe und Besitzer der Olympia sträubt sich. So muss fürs Erste eine Ersatzmaschine herhalten – "Fräulein Gabriele". Die Provokation gelingt und wirbelt das IT-Unternehmen gehörig durcheinander. Westermann entdeckt sein Faible für analoges, entschleunigtes und ausspähsicheres Arbeiten (während seine 80-jährige Mutter online geht), und auch in der Liebe eröffnet ihm die Schreibmaschine plötzlich interessante Aussichten ...

Der Roman von Katharina Münk bietet gute Unterhaltung mit subtilem Humor.

"Westermann & Fräulein Gabriele" von Katharina Münk, dtv premium, 352 Seiten.

tg