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Johansson, Lars Vasa: Anton hat kein Glück

"Ich brauche sieben verschiedene Blumen, die ich in der Mittsommernacht unter mein Kopfkissen legen kann. Wollen Sie mir suchen helfen ...?" Anton, mäßig erfolgreicher schwedischer Zauberer, hält sich mit Kunststückchen in Seniorenheimen und Einkaufszentren über Wasser ...

Auf dem Weg zu einem Auftritt feiert er allein auf dem Parkplatz einer Autobahnraststätte seinen fünfundvierzigsten Geburtstag und sein fünfundzwanzigjähriges Berufsjubiläum. Kurze Zeit später fährt er bei einer Umleitung durch den Nationalpark Tiveden mit seinem alten Passat gegen ein mitten auf der Landstraße stehendes rotes Chesterfieldsofa. Hilfe suchend irrt er, unbeeindruckt von Warnschildern und skurrilen Markierungen, durch dichte dunkle, nebelverhangene Kiefern – und begegnet einem kleinen Mädchen von ungefähr zehn Jahren, das ihn bittet, sie bei der Suche nach sieben verschiedenen Blumen zu unterstützen. Anton hat gerade andere Probleme und kehrt ihr den Rücken zu. Ein Fehler, wie er schon bald feststellen muss. Ein Todesfluch laste nun auf ihm, erklären ihm die beiden Alten Greta und Gunnar, die in einem Häusschen im Wald wohnen. Anton aber glaubt nicht an Feen, Märchen und Magie, nur an Tricks. Doch – es erscheinen Rußflecken auf Antons Stirn, Unglücksfälle häufen sich, er lernt den Tränentriefer und die Königin des Waldes kennen, muss drei Prüfungen bestehen und sein Leben ändern ...

"Anton hat kein Glück" von Lars Vasa Johansson, Wunderlich Verlag, 414 Seiten.

tg