Zeitenwende / Erlesenes / Roman / Jacka, Benedict: Das Labyrinth von London

Jacka, Benedict: Das Labyrinth von London

„Für einen Wahrsager wie mich ist ein Kampf mit zwei Parteien bereits gefährlich genug. An einen Kampf mit drei beteiligten Seiten sollte man nicht einmal denken. Und meiner neuesten Zählung nach gab es hier vier Seiten ...“ In seinem kleinen Laden Arcana Emporium im Londoner Stadtteil Camden verkauft Alex Verus Kräuter, Pulver, Kristallkugeln, Werkzeuge, Reagenzien, Fokusgegenstände und anderes Zeug, das so viel Magie besitzt wie ein altes Paar Socken ...

Die perfekte Tarnung für den Kram im Obergeschoss, der es wirklich in sich hat. Alex ist Magier und Wahrsager und kann in die Zukunft schauen. Letztgenannte Fähigkeit ist sehr nützlich, um sich geschickt aus kniffligen Situationen zu befreien. Normalerweise. Seitdem ihm seine mit einem Fluch belegte Gefährtin, „Lehrling“ Luna, einen geheimnisvollen Würfel aus rotem Kristall gebracht hat, wird Alex von seiner Vergangenheit eingeholt und gerät zwischen die Fronten. Skrupellose, intrigante und zu allem bereite (und fähige) Weiß- und Schwarzmagier sind ihm auf den Fersen, denn nur Alex besitzt den Schlüssel zum Öffnen eines alten Relikts, einer wehrhaften Statue im British Museum, die in ihrem Inneren eine mächtige Waffe birgt – den „Schicksalsweber“. Alex und Luna befinden sich bald in einer ausweglos erscheinenden Situation. Doch Alex hat einen scharfen Verstand. Und einen ziemlich verrückten Plan ...

„Das Labyrinth von London“ ist der fulminante Auftakt zur Urban Fantasy-Reihe um den jungen Magier Alex Verus. Intelligent, spannend und mit subtilem Humor. Lesestoff für eine lange, schlaflose Nacht!

 „Das Labyrinth von London“ von Benedict Jacka, Blanvalet Verlag, 412 Seiten.

tg