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Boyle, T.C.: Zähne und Klauen

Einmal ein Held sein, etwas erreichen, einmal wirklich geliebt werden ... Stattdessen Ablehnung, Schlaflosigkeit, vom Winde verwehte Bräute und sonstige Katastrophen - Boyles (zumeist) männliche Protagonisten kämpfen ihren ungleichen Kampf (nicht nur) an der Geschlechterfront ...

Den Helden Boyles ist eines gemeinsam: sie scheitern. Nicht selten, weil sie einer Frau imponieren wollen. Ihr Scheitern ist zutiefst menschlich, meistens kurios und mit der für Boyle typischen Mischung aus Humor und Tragik beschrieben.

Gutes Einsteigerbuch für alle, die den Autor kennenlernen möchten.

"Zähne und Klauen", 14 Erzählungen zwischen Komik und Tragik von T. C. Boyle, 319 Seiten, Carl Hanser Verlag.

Zu empfehlen sind auch: "Drop City", die Geschichte einer Hippiekommune, die in den 70er Jahren von Kalifornien nach Alaska zieht, "Talk Talk", ein spannender Roman, der das Thema des Identitätsdiebstahls aufgreift und wohl Boyles bekanntestes Werk "Wassermusik" (Achtung: 712 Seiten!) - mehr als abenteuerliche Entdeckungsreisen, die den Schotten Mungo Parks um 1800 nach Afrika verschlagen.

tg

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