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Nationalpark Sächsische Schweiz – Natur, soweit das Auge reicht

Die Sächsische Schweiz – ein Gebilde aus Felsen, Wäldern und Wiesen, soweit das Auge reicht. Wer sich hinter Dresden an die Grenze zur Tschechischen Republik begibt, findet außer der berühmten Felsformation „Bastei“ auch idyllische Wanderrouten und Kletterwege, die fernab von Touristenströmen und Hotelkomplexen liegen ...

Das Elbsandsteingebirge gehört zu den spektakulärsten Wandergebieten Europas. Es bietet insgesamt 1.200 Kilometer markierte Wanderwege, die einen durch grüne Wälder, an eindrucksvollen Felsformationen und wunderschönen Panoramen vorbei führen. Seine Entstehung geht bis auf über 100 Millionen Jahre zurück. Heute ist das Elbsandsteingebirge ein einzigartiges naturgeschaffenes Gebiet aus Tafelbergen, Tälern und Ebenen. Wer im Urlaub Ruhe und Erholung sucht, kann hier bei einer Reise durch die Urnatur Kraft tanken und die Stille um sich herum genießen. Auch wenn der Naturpark Sächsische Schweiz sicherlich kein Geheimtipp mehr ist, so treffen Wanderer hier besonders in den kühleren Monaten nur selten auf andere Menschen und können so ohne große Umwege den Touristenströmen entgehen.

Panoramablick von den Affensteinen

Besucher der Sächsischen Schweiz können auf zahlreichen Aussichtsplattformen den Blick über die Nationalparkregion schweifen lassen. Die Bastei ist sicherlich die berühmteste davon. Sie gehört trotz künftig leicht eingeschränkter Aussicht zu den sehenswertesten Orten in der Sächsischen Schweiz. Wer es noch etwas spektakulärer, aber nicht so überlaufen mag, der findet auf den Affensteinen eine ähnlich beeindruckende Aussicht. Für den Aufstieg über die Häntzschelstiege sollte man ein wenig Fitness mitbringen, da es über eingelassene Tritteisen und Stahlseile den Felsen hinauf geht. Hat man den Aufstieg geschafft, kann man mit Stolz den atemberaubenden Blick über das Tal genießen – ein Bild zum Einrahmen. Wer sich auch langfristig daran erfreuen möchte, kann sein schönstes Foto beispielsweise als Leinwand bei einem der Anbieter im Internet drucken lassen. So wird man auch lange nach der Reise noch von der Magie dieses Augenblicks zehren.

Die Nationalparkregion zu Wasser und Land erkunden

Eine besondere Empfehlung für Ruhesuchende ist eine Kahnfahrt auf der Oberen Schleuse in Hinterhermsdorf. Wer hier fernab der Stoßzeiten früh morgens oder gegen späten Nachmittag mit dem Kahn über die Stauanlage fährt, kann entdecken, was wahre Ruhe bedeutet. Vorbei an steilen Felsformationen gleitet der Kahn nahezu lautlos durch das klare Wasser der Kirnitzsch. Während der 20-minütigen Fahrt unterhält einen der Kahnfahrer mit Geschichten, Mythen und interessanten Fakten – doch besonders schön ist dabei, dass er zu Beginn der Fahrt die Stille um einen herum wirken lässt und etwa 10 Minuten schweigend durch die Natur fährt. Besser kann man die wilde Natur der Sächsischen Schweiz nicht genießen.

sk