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Nationalpark Gesäuse

Der Nationalpark Gesäuse liegt im "grünen Herzen" Österreichs, der Steiermark. Der Nationalpark Gesäuse liegt an einem reißenden Wildfluss. Der Nationalpark Gesäuse ist wild und lieblich ...

Enns

Der Nationalpark Gesäuse wird im Wesentlichen von Buchsteinmassiv und Hochtorgruppe gebildet. Und zwischen den Gemeinden Admont und Hieflau von einem grandiosen, 16 km langen Tal durchschnitten, das der Alpenfluss Enns tief in die Gesäuseberge gegraben hat.

Bereits die Fahrt mit dem Auto durch das Durchbruchstal des Nationalparks Gesäuse ist ein Erlebnis. Empfehlenswert, von Admont kommend: ein Halt an der Eisenbahnbrücke am Gesäuse-Eingang. Hier präsentiert sich die Enns vor schroffen, steil aufragenden Felsen besonders temperamentvoll. Der Nationalparkpavillon in Gstatterboden liegt zentral und ist ein guter Info- und Ausgangspunkt für Unternehmungen. An allererster Stelle sind das natürlich Wanderungen auf gut markierten Wegen (über 100 km), wobei die meisten Gebirgscharakter aufweisen. Die passende Ausrüstung, Verpflegung, das richtige Einschätzen der Kondition und der Blick auf die Wetterkarte sind zu empfehlen.

Gesäuse
Gesäuse Blick vom Buchsteinhaus

Den Zeitangaben, die sich auf die reine Gehzeit beziehen, sollte man "misstrauen". Wer die Landschaft genießen und eine Brotzeit einlegen, vielleicht fotografieren möchte, kann getrost bis zur doppelten Zeit einrechnen. Der Aufstieg (ca. 1000 m Höhendifferenz) zum Buchsteinhaus ist z.B. mit zweieinhalb Stunden ab Gstatterboden angegeben. Nach rund 4 Stunden (+) erreicht der gemütliche Wanderer erschöpft die gastliche Hütte, wo er die verdiente Stärkung erhält und mit einem grandiosen Ausblick von der Panoramaterrasse belohnt wird. Hinunter geht es im vorsichtigen Sauseschritt – und die angegebene Gehzeit wird eingehalten.

Beschaulicher sind da schon Rauchboden- und Ennsbodenweg, der Erlebnisweg "Der wilde John" entlang des Johnsbachs, der Rundweg Lettmair Au oder ein Picknick am lebendem Bauwerk, dem Erlebniszentrum Weidendom ...

Wasser, Wälder, Almen und Berge prägen den Nationalpark Gesäuse – als Lebensraum für Hirsch, Steinbock, Gämse, Mufflon, Murmeltier, Fischotter, Schneehase, Steinadler, Schneehuhn, Auerhahn u.a.

Dr. Vogelgesang-Klamm

Ausflüge in die nahe Umgebung: Der Nationalpark Kalkalpen im Sengsengebirge und Reichraminger Hintergebirge ist das größte Waldschutzgebiet Österreichs (Fichten, Tannen, Buchen). Der idyllische Gleinkernsee lädt im Sommer zum Baden ein. Die Dr. Vogelgesang-Klamm in Spital am Pyhrn (Foto) ist ein besonderes Naturschauspiel. Am Talschluss des Stodertals entspringen die Steyrquellen.

tg