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Alternative Reise-Souvenirs: 4 Ideen für individuelle Andenken

Magneten, Postkarten, Pins oder Kuscheltiere: Souvenirstände rund um den Globus bieten die immer gleichen Produkte mit lediglich wechselnden Motiven als Reiseandenken an. Doch wer Wert auf Alternatives Reisen fernab der Touristenmassen legt, sucht solche Verkaufsstände in wenig erschlossenen Reiseregionen entweder vergebens oder legt vielleicht sogar kaum Wert auf solch weniger persönliche Mitbringsel. Doch Souvenirs können auch einzigartig sein: Unser Artikel stellt 4 Ideen für individuelle Souvenirs vor.

Das Reisetagebuch

Echte Klassiker und die wohl ältesten Reiseandenken der Welt sind selbstverfasste Reisetagebücher: Erste Reiseberichte sind schon aus der Antike überliefert. Eine Hochphase war dann das 18. und 19. Jahrhundert – zum Übergang ins 20. Jahrhundert war bereits nahezu jede Region der Erde durch mehr oder weniger wissenschaftliche Reiseberichte literarisch erfahrbar.

Im digitalen Zeitalter hat sich mit dem Blog und sozialen Medien ein neues Medium für Reisetagebücher ergeben, doch noch immer können handschriftliche Reisetagebücher eine wertvolle analoge Alternative bieten: Schilderungen abseits von Blogs und Social Media können viel persönlicher verfasst werden. Manche Eindrücke will man vielleicht gar nicht digital teilen, sondern für sich behalten. Reisetagebücher sind dafür das ideale Medium. Zudem bieten sie Platz, um Eintrittskarten, Fotos oder Zeitungsausschnitte einzukleben. Kein Wunder, dass Notizbücher wie beispielsweise von Moleskin noch immer weltweit gefragt sind.

Selbsterstellte Fotoandenken

Fotos können heute so leicht und so zahlreich geschossen werden wie zu keiner anderen Zeit in der Geschichte. Früher waren Postkarten beliebte Mitbringsel: Sie zeigen die größten Sehenswürdigkeiten der Reisedestination gänzlich ohne fotografischen Eigenaufwand – meist sogar aus der vorteilhaftesten Perspektive. Heute sind sie in Massen gedruckt an jedem Souvenirstand zu finden. Persönlicher und authentischer sind jedoch selbstgeschossene Fotos – vom Selfie vor einer Sehenswürdigkeit bis zum Gebirgspanorama nach einem Gipfelaufstieg. Dank digitaler Druckmöglichkeiten ist es heute zudem möglich, aus einer riesigen Vielfalt unterschiedlicher Bildträger auszuwählen: So kann man sich bei CEWE inzwischen sogar selbsterstellte Handyhüllen mit eigenen Motiven bedrucken lassen. Der eigenen Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Landestypische Filme, Musik oder Bücher

Wer ferne Länder bereist und fremde Kulturen kennenlernt, versucht mit Souvenirs ein Stück dieser Kultur mit nach Hause zu nehmen. Doch Plastikfiguren und in Massen produzierte Strohhüte vom Souvenirstand haben selten etwas mit landestypischer (Alltags-)Kunst zu tun. Allerdings ist echte Kunst meist sehr teuer. Günstiger sind landestypische Filme, CDs mit traditioneller Musik oder Literatur. Voraussetzung für Filme und Bücher sind meist, dass man die Sprache versteht, doch dafür bekommt man etwas wirklich Authentisches. Wer zudem aktuelle Werke kauft, schafft zugleich den zeitlichen Bezug zum Urlaubszeitpunkt. Außerdem gewinnt man in den örtlichen Buch- und Multimediageschäften weitere Einblicke in das Alltagsleben der Einheimischen – wer schon einmal in den ebenso grellen wie lauten Multimediageschäften Japans war, wird das bestätigen können.

Zeitungen

Apropos zeitlicher Bezug zum Reisezeitpunkt: Weitere authentische Reiseandenken sind Zeitungen. Sie dokumentieren das Landes- und Weltgeschehen zum Urlaubszeitpunkt und fassen die eigenen Erfahrungen in einen größeren Rahmen. Von Fachzeitschriften bis zu Tageszeitungen sind alle Printmedien denkbar. Je nach dem eigenen Hobby können auch Hobbyzeitschriften ein schönes Andenken sein. Wem die ganzen Ausgaben zu groß und umständlich sind, kann auch einzelne Artikel ausschneiden und diese ein persönliches Album oder in sein Reisetagebuch kleben. Fündig wird man an jedem Kiosk oder in größeren Buchhandlungen.

db